Operationen am Pulsschlag der Zeit

Das Spital Männedorf verfügt über fünf topmoderne Operationssäle. Darin arbeitet ein hochspezialisiertes Team rund um die Uhr für ein Ziel: die bestmögliche Behandlung für den Patienten.

Essenziell für den Behandlungserfolg ist die reibungslose Zusammenarbeit eines eingespielten Behandlungsteams: Im OP arbeiten Mitarbeitende der Chirurgie, Anästhesie und der OP-Pflege Hand in Hand, um in jeder Situation das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

Unsere OP-Infrastruktur wurde im Jahr 2013 total erneuert und beinhaltet modernste Spitzentechnologie. Der Operateur bedient alle Geräte mühelos und steril über Touchscreen. Dadurch wird er in seinem Arbeitsfluss nicht gestört und die volle Aufmerksamkeit gehört der Patientin oder dem Patienten.

Am Puls der Zeit Am Puls der Zeit
Am Puls der Zeit

Moderne Operationsmethoden und Spitzentechnologie

Modernste Technik Modernste Technik
Modernste Technik

Die fünf Operationssälen sind mit neuster Technik ausgerüstet.

Modernste Technik Modernste Technik
Modernste Technik
Eingespieltes Team Eingespieltes Team
Eingespieltes Team

Im OP arbeiten Chirurgen, Anästhesisten und Mitarbeitende der OP-Pflege Hand in Hand.

Eingespieltes Team Eingespieltes Team
Eingespieltes Team
Chefärzte Chirurgie Chefärzte Chirurgie
Chefärzte Chirurgie

Prof. Dr. med. Rolf Schlumpf (CA Viszeralchirurgie) und Dr. med. Marco Di Lazzaro (CA Traumatologie / Klinikleiter)

Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin
Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin

PD Dr. med. Sven Staender

Einbezug des Patienten

Vor jeder Operation führen wir ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten oder der Patientin. Es ist wichtig, dass sie wissen, was auf sie zukommt und dass sie die Risiken und den weiteren Ablauf der Behandlung kennen. Eine sorgfältige Aufklärung ist das A und O für einen Erfolg. 

Safety first

Die Sicherheit der Patienten steht immer an erster Stelle. Um die Risiken so tief wie möglich zu halten, arbeiten wir am Spital Männedorf mit standardisierten Checklisten, die bei jeder Operation zur Anwendung kommen. Durch den Einsatz von Checklisten können Fehler vermieden und daraus resultierende Komplikationen von vornherein verhindert werden. 

Checklisten gelten im OP als zentrales Sicherheitsmittel und werden von der Stiftung Patientensicherheit empfohlen. Der konsequente Einsatz solcher Checklisten gehört in Männedorf mittlerweile zur Norm im Operationssaal. 

Schlüsselloch-Chirurgie

Wir führen den grössten Teil der Operationen minimalinvasiv durch, das heisst besonders schonend. Bei dieser Methode, auch Schlüsselloch-Chirurgie genannt, sind nur kleine Schnitte nötig, durch welche die Instrumente eingeführt werden. Dadurch können wir die Belastung für den Patienten und die Beschwerden nach der Operation minimieren. Die Heilung nach der Operation wird beschleunigt. Die minimalinvasiven Operationen haben sich sowohl in der Chirurgie des Bauches und Brustraumes als auch bei der Unfallchirurgie und bei Gelenkspiegelungen durchgesetzt.

Robotik am Spital Männedorf

Sogenannte Operationsroboter erlauben es, anspruchsvolle laparoskopische Eingriffe präziser und schonungsvoller durchzuführen. Die Robotik kommt bisher hauptsächlich in den Bereichen Urologie und Gynäkologie zur Anwendung.

Im Spital Männedorf steht der Operationsroboter DaVinci seit dem Jahr 2013 regelmässig im Einsatz. Beim Operieren mit dem DaVinci-System werden die Hand- und Fingerbewegungen des Operateurs computergesteuert an die hochbeweglichen Instrumente übertragen, wobei ein Tremor-Filter das natürliche Zittern des Chirurgen löscht und somit ein sehr ruhiges und präzises Arbeiten unterstützt. Ausserdem begünstigt die zehnfache visuelle Vergrösserung die Sicht im Operationsgebiet, wodurch hochsensible Bereiche, zum Beispiel die Nerven, besser geschont werden können.

Das neue DaVinci-System fügt sich nahtlos in die Technik der neuen Operationssäle in Männedorf ein. Das Spital Männedorf verfolgt nicht zuletzt deshalb die technische Weiterentwicklung der Robotik aufmerksam.

Höchste Präzision dank Robotik Höchste Präzision dank Robotik
Höchste Präzision dank Robotik

Beim Operieren mit dem DaVinci-System werden die Hand- und Fingerbewegungen des Operateurs computergesteuert an die hochbeweglichen Instrumente übertragen.

Schonungsvolle Operationen Schonungsvolle Operationen
Schonungsvolle Operationen

Die Roboter-Technologie bringt äusserst schonungsvolle Operationsmethoden für Patientinnen und Patienten.

Zehnfache Vergrösserung Zehnfache Vergrösserung
Zehnfache Vergrösserung

Die Kamera ermöglicht eine zehnfache visuelle Vergrösserung des Operationsgebiets. So können hochsensible Bereiche, zum Beispiel die Nerven, besser geschont werden.

Konsole Konsole
Konsole

Der Chirurg steuert den Operationsroboter über eine externen Konsole, die sich neben dem Operationstisch befindet.

Fernsteuerung Fernsteuerung
Fernsteuerung

Die Hand- und Fingerbewegungen des Operateurs werden computergesteuert an die über dem Patienten platzierten hochbeweglichen Instrumentenarme übertragen.

Präzision Präzision
Präzision

Ein Tremor-Filter löscht das natürliche Zittern des Chirurgen und ermöglicht somit ein sehr ruhiges und präzises Arbeiten.

Aufwachen am Zürichsee

Auf der Überwachungsstation erwachen Sie aus Ihrer Narkose und werden engmaschig betreut, bevor Sie wieder auf die Station verlegt werden. Bei einer ambulanten Operation dürfen Sie nach dem Aufwachen auf der Überwachungsstation bereits wieder nach Hause.

Aufwachen Aufwachen
Aufwachen

Nach der Operation erholen Sie sich mit Blick auf den See.

Am Zürichsee Am Zürichsee
Am Zürichsee

Nach der Operation erholen Sie sich mit Blick auf den See.

Wenn sauber nicht genug ist

Das Spital Männedorf verfügt über eine moderne Sterilgutversorgungsabteilung. Fünf Mitarbeitende bereiten hier jährlich über 500'000 Instrumente auf. Im Zwei-Schicht-Betrieb wird sichergestellt, dass im OP jederzeit genügend steriles Operationsbesteck vorhanden ist.

Welchen Weg legt nun ein Skalpell nach dem Gebrauch im Operationssaal zurück, bis es wieder beim Operationstisch landet? Der Wiederaufbereitungsprozess beginnt mit dem Entgegennehmen von kontaminierten Medizinprodukten und endet mit der Auslieferung steriler Instrumente. Der gesamte Ablauf ist sehr komplex und dauert normalerweise zwischen vier und fünf Stunden.

Nasszelle Nasszelle
Nasszelle

Hier werden die kontaminierten Medizinprodukte entgegengenommen und ein erstes Mal gereinigt.

Unter der Lupe Unter der Lupe
Unter der Lupe

Nach der Reinigung folgen die Grobkontrolle und das Verpacken durch die Mitarbeitenden.

Unter der Lupe Unter der Lupe
Unter der Lupe

Nach der Reinigung folgen die Grobkontrolle und das Verpacken durch die Mitarbeitenden.

Volldampf Volldampf
Volldampf

Nun werden die Instrumente während 18 Minuten bei 134°C in der Dampfsterilisation sterilisiert.