Seit über 130 Jahren im Dienste unserer Patientinnen und Patienten

Vom Krankenasyl zur Spital Männedorf AG: Architektonisch, technisch und fachlich hat sich das Spital Männedorf immer weiterentwickelt. Das Einzige, das sich nicht verändert hat, ist die Lage am Zürichsee sowie die persönliche und kompetente Betreuung unserer Patientinnen und Patienten.

Unsere Chronik bietet einen Einblick in die Geschichte des Spitals Männedorf:

1883Eröffnung des Krankenasyls Männedorf mit 9 Betten.

1888

Als Novum behandelt man zwei Knochenbrüche mit Gipsverbänden.

1891

Typhus-Kranke im Haus: Auch Krankenschwester und Magd erkrankten, so dass sie die Patienten nicht mehr versorgen konnten. Das führte dazu, dass eine zweite Diakonisse fest angestellt wurde.
1892Anbau Westflügel mit 3 Krankenzimmern und einem Schwesternzimmer.
1895Erstmals wird ein Kaiserschnitt vorgenommen.
1901

Erste Blinddarmoperation im Krankenasyl. 

Im gleichen Jahr wird eine Zentralheizung eingebaut. Von einem Heizkessel im Kellerraum kann bequem das ganze Haus beheizt werden. Krankenschwester und Magd müssen nicht mehr die Öfen in jedem Patientenzimmer einheizen.

1903Pockenepidemie: das Krankenasyl betreut mehr als 90 Patienten.
1904Anschluss an das Stromnetz.
1909Anbau des Operationstraktes mit neuem Operationssaal.
1916Die Gemeinden Meilen, Stäfa, Uetikon am See und Oetwil am See schliessen sich mit Männedorf zur Stiftung Kreisasyl Männedorf zusammen und konzentrieren sich fortan auf den Ausbau des Spitals in Männedorf.
1917Der erste Hauswart wird eingestellt.
1918Innerhalb eines Jahres steigt die Zahl der Patienten von 150 auf 591
1925Getrennte Zimmer für septische und aseptische Operationen werden zum Thema. Und erstmals wird auch ein permanenter Assistenzarzt beschäftigt.
1927Das Spital wird ausgebaut und die Lingerie in ein Nebengebäude ausgelagert.
1928Ausbau Osttrakt, Erweiterung Westtrakt. Beschäftigung eines zweiten Assistenzarztes.
1929Ein Elektroherd wird neben dem Kohleherd eingesetzt, der Kohleherd bleibt bis 1951 im Einsatz.
1931Anschaffung eines Röntgengerätes sowie einer elektronischen Bohrmaschine für Knochenoperationen.
1932Umbenennung vom «Kreisasyl» zum «Kreisspital Männedorf».

Einstellung eines Rechnungsführers, welcher später die Funktion des Verwalters übernimmt.
1939Das Spital verfügt über 109 Krankenbetten und nimmt jährlich bis zu 1‘200 Patienten auf.
1940Während des Krieges herrscht akuter Schwesternmangel im. Bis zu 7 Krankenschwestern werden in den Militärdienst berufen. Der Spitalgarten wird in einen Gemüsegarten umfunktioniert.
1947Erweiterung der Trägerschaft durch die Gemeinden Küsnacht, Erlenbach, Herrliberg, Hombrechtikon
1949-1955Neuerstellung Westtrakt mit Verbindungsbau, östliche Erweiterung des Mitteltraktes. Neubau Ost- und Küchentrakt
1954Trennung von Chirurgie, Gynäkologie und Innerer Medizin.
1959Erstmals über 4000 hospitalisierte Patientinnen und Patienten pro Jahr. 
1963Arbeitszeit der Krankenschwestern wird auf 50 Stunden pro Woche gekürzt.
1966-1967

Erweiterung Südtrakt als eingeschossiger Bettenpavillon.

Aufschüttung Vorgelände als Lärmschutzwall gegen Seestrasse.

1970Als erster Belegarzt wird Dr. med. A. Hirsch-Hofmann im der Ophthalmologie tätig.
1971-1974Gesamterneuerungskonzept mit Neubauprojekt Hochhaus «Nordwest» (Fr. 95 Mio.), Zustimmung aller Verbandsgemeinden, aber Ablehnung durch den Gesamtregierungsrat des Kantons Zürich.
1974Einrichtung der ersten Intensivpflegestation.
1977Neubau des Operations- und Notfall-Trakts im Ost-Block mit erweiterter Bettenstation Süd.
1980Anbau Nordwest für Labor, Physiotherapie, Bettenzentrale und Ärzteräume. Ausserdem wird die regelmässige Fortbildung für Hausärzte aus der Region eingeführt.
1992-1996Totalsanierung Westtrakt.
1994Gründung der Ethikkommission.
2002Erweiterung Betriebsgebäude Geschoss B.
2003-2005Einführung eines klinischen «Risk-Managements» mit Kommunikationsschulungen und Zwischenfallmeldesystemen (CIRS).
2005Projekt- und Kreditgenehmigungsverfahren Trägergemeinden und Kanton (Bauprojekt / Baukredit 1. Etappe / Patientenstation Süd; Projektierungskredit 2. Etappe / Behandlungstrakt Südost).
2007-20091. Etappe Teilerneuerung (Neubau Patientenstation Süd)
2008125. Jubiläum vom Spital Männedorf. In Erinnerung an 1884/85 wird ein Eishaus nachgebaut. Damals gab es, wenn überhaupt, nur sehr teure Kühlsysteme. In einer Hütte wurde deshalb Eis gelagert, das aus Seen und von den Bergen bis nach Männedorf transportiert wurde. In «guten» Zeiten hielt das Eis bis zu 2 Jahre lang.
2011-20152. Bauetappe Neubau und Renovation Behandlungstrakt, und Intensivpflegestation.
2012

Im Juni bejahen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Trägergemeinden mit überwältigendem Mehr die Umwandlung des langjährigen Zweckverbands Spital Männedorf in eine Aktiengesellschaft, die Spital Männedorf AG.

Seit Oktober ist eine Anlage in Betrieb, mit der das Spital Männedorf CO2 einspart:
Gebäude werden mit Wasser aus dem Zürichsee geheizt und gekühlt.

2013Rekordjahr für Geburtenzahl: 456 Neugeborene, darunter 9 Zwillingspaare.