Bau des Behandlungstraktes zeitgerecht und im Kostenrahmen abgeschlossen

Nach 4.5 Jahren Bauzeit ist die zweite Bauetappe der Gesamterneuerung des Spitals Männedorf abgeschlossen. Seit Mitte Januar sind die neue Intensivstation, die Sprechstundenabteilung und die chirurgische Tagesklinik in Betrieb. Den Patienten des rechten Zürichseeufers steht damit eine der modernsten Behandlungsinfrastukturen der Schweiz zur Verfügung.

Intensivstation Spital Männedorf

Termingerecht und unter Einhaltung der Kostenvorgaben konnten im Januar 2016 die letzten Abteilungen ihren neuen Standort im modernen Behandlungstrakt beziehen. Dazu gehören die neue Intensivstation, die Tagesklinik und die chirurgische Sprechstundenabteilung. Sie komplettieren die bereits früher in Betrieb genommenen Operationssäle, Überwachungsstation, Notfallstation und Zentralsterilisation. Der gesamte Behandlungstrakt verfügt über modernste Medizinal- und Haustechnik und zeichnet sich durch sehr kurze Arbeitswege innerhalb und zwischen den Abteilungen aus. Dies ermöglicht eine umfassende, rasche und sichere Behandlung der Patientinnen und Patienten.
Verwaltungsratspräsidentin Beatrix Frey-Eigenmann und CEO Stefan Metzker sind überzeugt, dass das Spital Männedorf mit der neuen Infrastruktur die Behandlungsqualität weiter steigern kann. Zudem können die verschiedenen anspruchsvollen Spezialgebiete auf höchstem Niveau angeboten werden.

Die Intensivstation verfügt neu über sieben Betten. Alle Kojen sind mit modernster Medizinaltechnik ausgerüstet, sind hell und grosszügig gestaltet und verfügen über Seesicht. Die chirurgische Tagesklinik ergänzt den fünften Operationssaal, der seit Sommer 2015 betrieben wird. Dieser ist auf Patienten ausgerichtet, die für kleinere, ambulante Eingriffe ins Spital Männedorf kommen. Die Patienten treten am Morgen ein, werden in der Tagesklinik für den Eingriff vorbereitet und können nach der Operation am gleichen Tag wieder nach Hause gehen. Ebenfalls im Januar wurde die neue Sprechstundenabteilung der Klinik Chirurgie im neuen Behandlungstrakt eröffnet. Dank den neuen Räumlichkeiten können mehr Patientinnen und Patienten betreut und behandelt werden.

Neubau in Etappen
Der neue Behandlungstrakt entstand in mehreren Etappen: Zuerst wurde um den alten Trakt herum ein „L-Körper“ gebaut, in dem die Operationssäle und die Überwachungsstation untergebracht sind. Dieser Teil wurde bereits im Sommer 2013 in Betrieb genommen. Anschliessend erfolgten der Abbruch des alten Trakts und der Neubau der Notfallstation und der Zentralsterilisation, welche im Sommer 2015 eröffnet wurden. Mit der Inbetriebnahme der letzten drei Abteilungen sind die Bauarbeiten der zweiten Etappe der Gesamterneuerung abgeschlossen. Die Umgebungsarbeiten erfolgen bis Ende April. Dann steht neben dem neuen Restaurant mit Aussenplätzen auch wieder eine grosszügige Parkanlage mit Seeblick für die Patientinnen und Patienten, Besucher und Mitarbeitende zur Verfügung.

Der Neubau des Behandlungstraktes wurde notwendig, da der alte Bau aus den 70er-Jahren nicht mehr den heutigen Anforderungen  entsprach.