Das Spital Männedorf mit einem positiven Jahresergebnis 2016

Das Spital Männedorf konnte 2016 an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen und verzeichnete 10% mehr Pflegetage und einen Anstieg bei den ambulanten Leistungen um 11.3%. Dies führte zu einem Gewinn von CHF 2.8 Mio. und einem Umsatzwachstum von 7.3% auf CHF 119.8 Mio.

Das Spital Männedorf behandelte im Jahr 2016 7‘727 stationäre Patientinnen und Patienten – so viele wie noch nie in der 134-jährigen Geschichte des Spitals. Es verzeichnete 42‘008 Pflegetage, 10% mehr als im Vorjahr, und erreichte eine Bettenauslastung von 85.2%. Auch im ambulanten Bereich stieg die Nachfrage um 11.3% und es wurden insgesamt 32‘194 ambulante Patientinnen und Patienten behandelt. Insbesondere die Bereiche Orthopädie, Urologie, Onkologie, Akutgeriatrie, Notfall und die chirurgischen und medizinischen Sprechstunden verzeichneten deutlich mehr Patientinnen und Patienten. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe feierte mit 534 Neugeborenen einen Geburtenrekord. Der CMI (Fallschwere) stieg von 0.9 im Jahr 2015 auf 0.93. Dies ist vor allem auf anspruchsvolle chirurgische Eingriffe und komplexe akutgeriatrische und palliativmedizinische Patienten zurückzuführen.

Diese Entwicklungen führten zu einer Zunahme des Umsatzes um 7.3% auf CHF 119.8 Mio. Dies entspricht einem Plus von CHF 8.4 Mio. gegenüber Vorjahr. Der Reingewinn belief sich auf CHF 2.8 Mio. Auf der Kostenseite ist eine Zunahme beim Personalaufwand um 8% zu verzeichnen. Dieser Mehraufwand ist auf den Stellenausbau zurückzuführen, welcher aufgrund der Angebotserweiterung namentlich im Bereich der Akutgeriatrie und der Orthopädie notwendig war. Insgesamt zählte das Spital Männedorf per Ende Dezember 2016 748 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 120 Auszubildende und Lernende.

Moderne Infrastruktur
Im Januar 2016 wurde nach viereinhalb Jahren Bauzeit die zweite Etappe der Gesamterneuerung des Spitals Männedorf abgeschlossen. Der neue Behandlungstrakt umfasst Operationssäle, Notfall- und Intensivstation, Überwachungsstation, Zentralsterilisation und die chirurgische Sprechstundenabteilung. Damit steht den Patienten am rechten Zürichseeufer eine der modernsten Behandlungsinfrastrukturen der Schweiz zur Verfügung. Die Bauarbeiten konnten nicht nur termingerecht, sondern auch CHF 2.1 Mio. unter Budget abgeschlossen werden (Total CHF 69.5 Mio.)

Wichtige Kooperationen
Das Spital Männedorf intensivierte auch 2016 die Kooperationen unter anderem mit dem Universitätsspital Zürich und der Klinik Hirslanden. Zudem arbeitet das Spital eng mit über 60 Belegärztinnen und Belegärzten zusammen. Dies ermöglicht es, den Patientinnen und Patienten in 35 medizinischen Fachbereichen die bestmögliche Behandlung zu bieten. „Es ist für uns als Regionalspital unabdingbar, eng mit den grossen Partnern im Spitalwesen und Fachspezialisten zusammenzuarbeiten, damit wir einige auserwählte Spezialgebiete auf hohem Niveau anbieten können“, erklärt Stefan Metzker, CEO des Spitals Männedorf. Beatrix Frey-Eigenmann, Verwaltungsratspräsidentin, ergänzt: „Um die Grundversorgung sicherstellen zu können und unserer Bevölkerung an 365 Tagen rund um die Uhr mit entsprechenden Leistungen zur Verfügung zu stehen, braucht es neben den Notfällen auch Fachbereiche mit einer höheren Planbarkeit.“

Das positive Jahresergebnis zeigt, dass das Spital Männedorf auf dem richtigen Weg ist. Damit auch in Zukunft wichtige Investitionen getätigt werden können, müssen jedoch die Prozesse noch weiter verbessert und die Kosten optimiert werden. Zudem soll das Angebot kontinuierlich an die Bedürfnisse der Bevölkerung in der Region angepasst werden.

Den Geschäftsbericht 2016 des Spitals Männedorf finden Sie hier.