Mehr Betten- und Behandlungsplätze für ältere Menschen

Die im Sommer 2015 eröffnete Abteilung Akutgeriatrie hat sich bereits gut etabliert und wird von älteren Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen sehr geschätzt. Das Spital Männedorf hat auf Grund der grossen Nachfrage beschlossen, die Akutgeriatrie per sofort auszubauen – von zuletzt 11 auf neu 15 Betten.

Da der Anteil an älteren und hochbetagten Menschen am rechten Zürichseeufer überdurchschnittlich hoch ist, hat sich auch das medizinische Angebot des Spitals den entsprechenden Anforderungen anzupassen. Deshalb hat das Spital Männedorf im Sommer 2015 eine Abteilung für Akutgeriatrie unter der ärztlichen Leitung von Christian Kandler eröffnet – anfangs mit sechs Betten. Inzwischen wurde die fachärztliche Kapazität erhöht und mit Karola Hausmann die Leitung der Akutgeriatrie verstärkt.
Ein Jahr nach Eröffnung blickt Männedorf auf eine erfreuliche Entwicklung dieser Abteilung zurück. Es hat sich bestätigt, dass für dieses Angebot ein Bedürfnis besteht und die Nachfrage so gross ist, dass das Spital Männedorf entschieden hat, die Akutgeriatrie erneut weiter auszubauen. Neu stehen akutgeriatrischen Patientinnen und Patienten 15 Betten- und Behandlungsplätze zur Verfügung.

Mobilität und Selbständigkeit erhalten
Ziel der akutgeriatrischen Massnahmen ist es, dem drohenden Verlust der Selbständigkeit entgegenzuwirken. Nach einer Behandlung im Spital sollen die Patientinnen und Patienten in ihre alte Umgebung zurückkehren und ihre gewohnte Lebensweise wieder aufnehmen können. Mit einem interprofessionellen Team werden auf den Patienten massgeschneiderte Interventionen und Ziele definiert. Dafür zieht das Spital Männedorf Fachleute unterschiedlicher Disziplinen sowie Spezialisten bei. Dazu gehören massgeblich die Pflege, Physio- und Ergotherapie, Sozial- und Ernährungsberatung, Neuropsychologen, das Seelsorgeteam, externe Partner der Psychiatrie und gegebenenfalls auch der Spitex, aber auch die Spitalärzte. Sie schaffen die Basis für eine gute Genesung und arbeiten mit den Patientinnen und Patienten auch für den Erhalt ihrer Mobilität und Lebensqualität.
Eine solche akutgeriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung erfordert mehr Zeit und spezifisches Wissen. Der Aufenthalt dauert mindestens 7 Tage. Er kann sich aber je nach Situation bis zu 21 Tage erstrecken.