Spital Männedorf: Erweiterte Diagnostik mit neuen Endoskopen

Neue angeschaffte Endoskope vereinfachen die präzise Diagnosestellung bei gastroenterologischen Untersuchungen.

Doris Schuler, Leiterin Endoskopie-Pflege, erklärt eines der neuen Endoskope des Spitals Männedorf.

Vom Spital Männedorf neu angeschaffte Endoskope vereinfachen die präzise Diagnosestellung bei gastroenterologischen Untersuchungen. Zudem erlauben sie eine erweiterte Diagnostik der Bronchien. Patienten und Fachpersonen des Spitals profitieren damit gleichermassen von der Gesamterneuerung des Endoskop-Bestandes.


Seit Anfang April stehen am Spital Männedorf für Magen-Darm-Spiegelungen und die invasive Untersuchung weiterer innerer Organe Endoskope der neusten Generation zur Verfügung. Die neuen Geräte bieten eine verbesserte optische Auflösung und machen am Bildschirm feinste Strukturen der Schleimhaut sichtbar. Laut Dr. med. Peter Jaklin, Leiter Gastroenterologie, können so Vorstufen von Krebs, etwa von Darmkrebs, und eigentliche Tumore sehr zuverlässig erkannt werden. Die neuen Endoskope, so Peter Jaklin weiter, sind zudem ergonomischer geformt und einfacher in der Handhabung. Dies ermöglicht schnellere, sicherere und für die Patienten angenehmere Untersuchungen.


Auch für Bronchiendiagnostik

Die Gesamterneuerung des Endoskop-Bestandes bietet aber nicht nur bei gastroenterologischen Unterschungen Vorteile: Mit einem neuen Ultraschallgerät können nun auch endoskopische Ultraschalluntersuchungen der Bronchien durchgeführt werden. Die Diagnostikmöglichkeiten, bei einem Bronchialkarzinom zum Beispiel, werden dadurch deutlich erweitert. Das neue Gerät ermöglicht somit, dass der seit letztem Herbst am Spital Männedorf tätige Lungenspezialitst, Dr. med. Jean-Luc Kurzen, seine Kompetenz in diesem Bereich zugunsten von onkologischen Patienten des Spitals einsetzen kann.