Zweites Symposium Spital Männedorf

Rund 120 Fachpersonen nahmen am Symposium zum Thema Palliative Care teil.

Am Donnerstag, 16. März 2017, fand das zweite Symposium Spital Männedorf statt. Rund 120 Teilnehmer aus dem Gesundheitswesen nutzten die Möglichkeit der Fortbildung und zum Austausch mit Fachkollegen zum Thema: „Palliative Care: gemeinsam Leiden lindern – ambulant und stationär. Herausforderungen für Betreuende von Krebspatienten.“

Palliative Care ist die ganzheitliche Behandlung und Umsorgung von Menschen mit unheilbaren Krankheiten. Die Verbesserung der Lebensqualität dieser Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen steht im Zentrum. Neben der stationären Behandlung und Umsorgung haben auch ambulante Angebote einen sehr hohen Stellenwert, weil Patientinnen und Patienten so in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können, was einem häufigen Wunsch entspricht. Am heutigen Symposium zeigten Fachärzte vom Spital Männedorf, vom Clienia Psychiatriezentrum Männedorf und vom Gesundheitszentrum Oberland auf, wie die Zusammenarbeit zwischen ambulanten und stationären Leistungserbringern erfolgen kann und welches die Herausforderungen sind. Thomas Lüchinger, Autor und Produzent des Films „Being there – da sein“, gab in seinem Impulsreferat Einblicke in seine persönliche Vorbereitung zur Produktion seines Dokumentarfilms, in dem er vier Menschen in vier verschiedenen Kulturkreisen portraitiert, die sich um sterbende Menschen kümmern.

Zur Präsentation

Palliative Care am Spital Männedorf

Das Spital Männedorf eröffnete im April 2012 eine Palliativstation, welche sich seither ständig weiterentwickelt hat. Die Zahl der Betten wurde auf acht erhöht, die Räume wurden neu gestaltet und die Interprofessionalität hat sich weiterentwickelt. Am wöchentlichen Palliativboard tauschen sich die Fachpersonen der Pflege und Ärzteschaft, der Sozialberatung, Seelsorge, Ernährungs-, Physio- und Ergotherapie und der Psychoonkologie aus. 2016 wurde die Station durch die Stiftung „Sanacert Suisse“ zertifiziert und trägt nun das Label „Qualität in Palliative Care“.