Schwerpunkt Viszeralmedizin
Sendung Tele-Top Gallenblasenoperation
Gegenstand der Viszeralmedizin ist die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der inneren Organe. In diesem Gebiet werden erwiesenermassen die besten Ergebnisse erzielt, wenn die Spezialistinnen und Spezialisten der verschiedenen Fachgebiete (z.B. Radiologie, Gastroenterologie und Chirurgie) eng zusammenarbeiten. Das Spital Männedorf legt deshalb auf das interdisziplinäre Teamwork im Bereich Viszeralmedizin besonderen Wert.
Die Chirurginnen und Chirurgen am Spital Männedorf decken das gesamte Spektrum der Viszeralchirurgie ab, inklusive Eingriffe an der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Speiseröhre und dem Darm. Ein grosser Teil dieser Operationen wird heute minimalinvasiv durchgeführt.
In die Gastroenterologie gehören Magen- /Darmerkrankungen, wie Magengeschwüre und Reizdarmprobleme sowie Krankheiten der Leber, des Gallensystems und der Bauchspeicheldrüse. Zur Diagnose werden vielfach endoskopische Abklärungen (Spiegelungen im Körperinnern) vorgenommen, oder es werden Gewebeproben entnommen. Bei der Behandlung kommen ebenfalls endoskopische Verfahren zum Einsatz, aber auch Medikamente.
Nebst der Viszeralchirurgie und der Gastroenterologie gehört auch die Behandlung von Beckenbodenleiden zu den viszeralmedizinischen Subschwerpunkten des Spitals. Schätzungsweise jede dritte Frau über 55 ist vorübergehend oder dauerhaft von Harninkontinenz beziehungsweise einem Senkungsleiden betroffen. Die Lebensqualität wird dadurch oft stark beeinträchtigt. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe verfügt über das Know-how und die Infrastruktur, um betroffenen Frauen eine umfassende Abklärung, Behandlung und Nachsorge von Beckenbodenleiden anzubieten. Vielfach können bereits einfache Massnahmen das Leiden deutlich lindern und damit die Lebensqualität wieder herstellen.

