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Rettungsdienst

Im Notfall wird unser Rettungsdienst über die Notfallnummer 144 erreicht.
Über diese Nummer kann aus der ganzen Schweiz jederzeit Hilfe angefordert werden. Man wird direkt mit der Sanitäts-Einsatzzentrale  verbunden, die den gebietszuständigen Rettungsdienst disponiert.
(Für das Einsatzgebiet des Rettungsdienstes Männedorf ist dies die Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich)

Hauptaufgabe unseres qualifizierten Rettungsdienstes ist die medizinische Erstversorgung bei allen lebensbedrohlichen Krankheiten und Verletzungen am Notfallort und während des Transportes. Die lebensrettenden Sofortmassnahmen müssen schnellst möglich am Notfallort einsetzen und haben in erster Linie die Stabilisierung der Vitalfunktionen (Bewusstsein, Atmung und Kreislauf) zum Ziel. Durch eine gute rettungsdienstliche Erstversorgung kann Leben gerettet, Spitalaufenthalt und Genesungszeit verkürzt und Folgeschäden vermieden bzw. begrenzt werden.

Der Rettungsdienst Männedorf ist 365 Tage im Jahr während 24 Stunden mit einem Rettungswagen (Männi 601) einsatzbereit. Von Montag bis Freitag, von 7.00Uhr bis 16.30 Uhr, ist zusätzlich ein zweiter Rettungswagen (Männi 602) im Einsatz. Die Fahrzeuge sind besetzt mit einer gut ausgebildeten Rettungssanitäter-Crew. Bei Bedarf wird das Team ergänzt durch eine Anästhesie-Fachperson oder den medizinischen Jourarzt.

Unser Einsatzgebiet:

Von Feldbach bis nach Küsnacht alle Seegemeinden und zusätzlich Oetwil am See und Hombrechtikon.

Die vier Dringlichkeitsstufen D1 – D4 der Rettungseinsätze:

D1: Notfall mit Sondersignal, mit Arzt und Anästhesie-Fachperson:

D1-Einsätze sind Einsätze bei denen von einer vitalen Bedrohung des Patienten ausgegangen werden muss, resp. davon, dass sich eine vitale Bedrohung entwickeln kann. Dazu gehören beispielsweise Herz-Kreislaufstillstand, Amputationsverletzung oder schwerer Verkehrsunfall.
Bei diesen Einsätzen rücken wir hier in Männedorf in einem 4er – Team aus: Rettungssanitäter,  Transporthelfer, Anästhesie-Fachperson und  Assistenzarzt.

D2: Notfall mit Sondersignal, mit Rettungssanitäter und Transporthelfer:

D2-Einsätze sind ebenfalls Notfälle bei denen man ohne Behandlung eine vitale Bedrohung annehmen muss. Zu diesen Einsätzen gehören zum Beispiel: Herzinfarkt, Schlaganfall, Krampfanfall, Fieberkrampf beim Kind, Verkehrsunfall, verschiedene Brüche, Asthma-Anfall, Vergiftungen mit Alkohol oder Tabletten. Bei D2 Einsätzen besteht für das Team immer auch die Möglichkeit für eine Nachalarmierung des Arztes.

D3: Notfall ohne Sondersignal, mit Rettungssanitäter und Transporthelfer:

D3-Einsätze sind Notfälle bei denen es nicht um Leben und Tod geht, aber der Patient trotzdem baldmöglichst im Spital sein sollte für eine Behandlung. Zum Beispiel: Lungenentzündung, Oberschenkelhals-Bruch, Schmerzzustände, Grippe mit Fieber, Schwäche.

D4: Transport mit Rettungssanitäter und Transporthelfer:

D4-Einsätze sind meist geplante Transporte zu Untersuchungen wie Angiographie, Röntgen, Computertomogramm oder psychiatrische Einweisungen FFE (Fürsorgerischer Freiheitsentzug), D4- Einsätze sind in der Regel nicht dringend. Bei einer Zustandsveränderung kann durch das Team jeder Zeit die Dringlichkeit angepasst werden.

Firstresponder durch die Feuerwehr Meilen:
Seit 1.1.2006 arbeiten wir noch enger mit der Stützpunktfeuerwehr Meilen (www.feuerwehr-meilen.ch) zusammen. Speziell ausgebildete Feuerwehrleute machen für uns Firstrespondereinsätze in den Gemeinden Meilen und Herrliberg. Wie man weiss, zählt vor allem in Herz-Notfallsituationen jede Minute. Die Feuerwehrsanitäter werden von der Einsatzzentrale parallel zum Rettungsdienst aufgeboten. Da sie viel schneller vor Ort sind,  können sie bis der Rettungsdienst eintrifft mit den lebensrettenden Sofortmassnahmen beginnen und auf diese Weise vielleicht Folgeschäden für den Patienten vermeiden. Zudem bietet uns die Feuerwehr Meilen den Notarztzubringer an. Das heisst, sie bringt dem Rettungsteam bei Bedarf einen Arzt an den Einsatzort.

Rettungsdienst Notfall Rettungswagen