Weltpremiere und das Spital Männedorf ist mit dabei

Heute präsentierte Siemens Healthineers in Zürich den allerneusten Computertomographen. Für die Markteinführung wurden weltweit fünf Geräte in Betrieb genommen. Zwei davon in der Schweiz - eines am Universitätsspital Zürich und eines im Spital Männedorf.

MTRA kann den Patienten länger begleiten.

Im Spital Männedorf steht seit einigen Wochen ein Computertomograph (CT) der neusten Generation. Damit ist Männedorf eines von fünf Spitälern weltweit, die von Siemens Healthineers für die initiale Phase ausgewählt wurden. Der sogenannte CT-Scanner Somatom X.cite steht in vier Universitätskliniken und einem Regionalspital. In der Schweiz im Spital Männedorf und im Universitätsspital Zürich. PD Dr. med. Christoforos Stoupis, Chefarzt Radiologie vom Spital Männedorf, freut sich: «Wir sind stolz, als Regionalspital bei der Markteinführung mitwirken zu dürfen. Damit können wir unseren Patientinnen und Patienten Zugang zu modernster und sicherer Diagnostik ermöglichen.»

Der neue Somatom X.cite mit dem komplett neuen Bedienkonzept, das auf künstlicher Intelligenz basiert, revolutioniert die Benutzerführung. Die Medizinisch-technische Radiologie-Assistentinnen und -Assistenten (MTRA) werden mit präzisen Fragen des Computersystems durch den Arbeitsablauf geführt. Zudem nutzt der Computer vorliegende Patientendaten wie Geschlecht, Grösse und Alter und kombiniert diese mit weiteren patientenspezifischen Informationen. Damit kann der Scanner die Scanparameter optimieren und ermöglicht ein optimales Suchergebnis. Diese neue Technologie kann dabei helfen, die Untersuchungszeit zu verkürzen und dank präziserer Scanparameter die Strahlendosis zu verringern. «Die Kombination von optimalen und patientenadaptierten Scanparametern, ermöglicht eine bisher nicht erreichte, personalisierte Bildqualität», so PD Dr. med. Stoupis.

Untersuchung für Patienten spürbar angenehmer
Die sehr grosse Öffnung (82cm) und die angenehme Beleuchtung bringen den Patienten mehr Komfort. Der MTRA kann zudem die ganze Scanvorbereitung und -durchführung über ein Tablet steuern. Damit kann er bis unmittelbar vor dem Scan an der Seite des Patienten bleiben. Dem Patienten werden während des Scans nicht nur über Lautsprecher Atemkommandos gegeben, sondern auch visuell mit einem Ampelsystem auf einem Display. Der MTRA hat den Patienten über eine in die Gehäuseöffnung integrierte 2D-Kamera im Blick. Das alles hilft dem Patienten, sich wohlzufühlen und während des Scans bestmöglich zu kommunizieren und kooperieren.