Qualität: unabhängige Messungen zeigen erfreuliche Ergebnisse

Wer in ein Spital eintritt, möchte sich sowohl fachlich wie menschlich bestens umsorgt wissen. Das Spital Männedorf hat in den letzten Jahren viel in die Qualität investiert, was Wirkung zeigt. Das belegen die neusten unabhängigen Messungen.

Das Spital Männedorf investiert viel, um für die Menschen der Region ein erstklassiges Spital zu sein.

Neben fachspezifischen Zertifizierungen, die in den unterschiedlichsten Disziplinen erlangt wurden oder angestrebt werden, sind Messungen des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern (ANQ) zuverlässige Indikatoren für die medizinische Qualität. Drei sehr breit abgestützte und für Akutspitäler wichtige Messungen seitens des ANQ sind die Messung der postoperativen Wundinfektionen, die Messung der potentiell vermeidbaren Rehospitalisationen sowie die Umfrage zur Patientenzufriedenheit.

Letztere Zahlen wurden Anfang November veröffentlicht. Das Spital Männedorf hat bei allen drei Messungen gut abgeschnitten:

  • Postoperative Wundinfektionen – mit und ohne Implantate
    Bei dieser Erhebung werden Infektionen nach Operationen erfasst und dem ANQ gemeldet. Die Erfassung der Infektionen hilft, die Behandlungsqualität von Spitälern untereinander zu vergleichen sowie Wege und Möglichkeiten zu finden, wie Infektionen künftig vermieden werden können. Die Ergebnisse der Messungen von 2018 zeigen in der Tendenz gegenüber den Vorjahren weiterhin sinkende Zahlen. In drei von vier Eingriffsarten schneidet das Spital Männedorf besser ab als der Schweizer Durchschnitt. In einer bewegt es sich beim Schweizer Durchschnitt. Stellvertretender CEO und ärztlicher Risikomanager des Spitals PD Dr. med. Sven Staender: «Wir sind jeden Tag bemüht, die Risiken von Infektionen für unsere Patienten unter Einsatz modernster Methoden und Abläufe weiter zu reduzieren. Jeder, auch der kleinste Infekt, ist einer zu viel. Sicherheit für unsere Patienten ist unser höchstes Ziel.»
  • Patienten erteilen Spital Männedorf gute Noten
    Unter Vorgabe des ANQ werden jährlich schweizweit alle Patienten zu ihrer Zufriedenheit mit dem Spitalaufenthalt befragt, die im September im Spital gewesen sind. Während die diesjährige Befragung gerade abgeschlossen wurde, stehen die Ergebnisse des Vorjahres nun auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.
    Es zeigte sich, dass die überwiegende Zahl der Patienten des Spitals Männedorf mit den angebotenen Dienstleistungen sehr zufrieden sind. Besonders hervorzuheben ist, dass die Patienten des Spitals Männedorf im Verhältnis zum Schweizer Durchschnitt besser bewerteten, dass sie die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen und auch verständliche Antworten erhielten. Ebenso schätzen 94 % der Patienten die Dauer des Spitalaufenthalts als genau richtig ein.
    Ergänzend zu dieser Umfrage des ANQ führt das Spital ganzjährig bei allen stationären und ambulanten Patientinnen und Patienten eine eigene Befragung durch. Diese direkten Rückmeldungen ermöglichen, Verbesserungsmöglichkeiten rasch zu erkennen und zeitnah zu reagieren.
  • Sehr erfreuliches Resultat bei den vermeidbaren Rehospitalisationen
    Auch bei den potenziell vermeidbaren Rehospitalisationen schneidet das Spital Männedorf im vom ANQ publizierten, nationalen Vergleichsbericht besser ab als die meisten Spitäler. Eine Wiederaufnahme wird als vermeidbar angesehen, wenn zum Zeitpunkt der Entlassung eine Erkrankung bekannt war und deshalb ein Wiedereintritt innert 30 Tagen erfolgt.

 

Informationsvorsprung dank Teilnahme an nationalem Register
Weil die Teilnahme an nationalen Registern und Monitorings einen wichtigen Beitrag zur längerfristigen Qualitätssicherung leisten kann, nimmt das Spital Männedorf an verschiedenen Registern teil. Beispielsweise werden die am Spital Männedorf implantierten Hüft- und Kniegelenke unter Einverständnis der Patienten an das Schweizerische Implantat-Register SIRIS gemeldet. Der Vorteil der Teilnahme an diesem Register liegt darin, dass eine grosse Anzahl von Implantationen über einen längeren Zeitraum monitorisiert werden. Sollten systemische Probleme mit einem Implantat bekannt werden, können Patienten und Operateure frühzeitig informiert werden. Erst kürzlich wurde dem Spital Männedorf in einem Audit eine «gewissenhafte und vorbildlich durchgeführte Dokumentation» der eingesetzten Implantate bestätigt.


«Wir investieren sehr viel in die Qualität. Bei uns sollen sich Patientinnen und Patienten nicht nur gut versorgt, sondern umsorgt und medizinisch kompetent behandelt fühlen», umschreibt Dr. med. Stefan Metzker, CEO Spital Männedorf, die Bemühungen des Spitals.