Zwei neue Chefärzte

An der Spitze der beiden Kliniken für Innere Medizin und für Chirurgie hat Anfang 2020 ein Generationenwechsel stattgefunden: Dr. med. Dominik Schneider ist neuer Chefarzt Medizin und Prof. Dr. med. Marco Bueter Chefarzt des Bereichs Bauchchirurgie. Prof. Bueter hat neu auch die Leitung der Klinik für Chirurgie inne.

Prof. Dr. med. Marco Bueter, Chefarzt Viszeralchirurgie und Klinikleiter Chirurgie und Dr. med. Dominik Schneider, Chefarzt Medizin.

Anfang Januar hat Prof. Dr. med. Marco Bueter als Chefarzt die Leitung der Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) übernommen und trat damit die Nachfolge von Prof. Dr. med. Rolf Schlumpf an. Marco Bueter ist  zugleich neuer Gesamtleiter der Klinik für Chirurgie und wird nebenamtlich als Assistenzprofessor am Universitätsspital Zürich (USZ) tätig sein. Gleichzeitig hat auch ein Wechsel an der Spitze der Klinik für Innere Medizin stattgefunden. Dr. med. Dominik Schneider folgt als Chefarzt auf Prof. Dr. med. Georg Schulthess, der in den Ruhestand tritt.

Zudem sind  per Anfang Jahr drei neue Leitende Ärzte zum Spital gestossen, die wertvolle Erfahrungen und neue Spezialkompetenzen mitbringen. Dies sind PD Dr. med. Andreas Thalheimer (Klinik für Chirurgie, Bereich Viszeralchirurgie), Dr. med. Philipp Sabandal (Klinik für Chirurgie, Bereich Orthopädie und Traumatologie) sowie Dr. med. Arne Kröger (Klinik für Innere Medizin, Bereich Gastroenterologie).

Neu aufgestellte Chirurgie
Unter der Gesamtleitung des neuen Chefarztes Marco Bueter gibt es innerhalb der Klinik für Chirurgie neu  eine Trennung der Fachabteilung Orthopädie und Traumatologie und  der Fachabteilung Viszeralchirurgie. Während Marco Bueter der Fachabteilung Viszeralchirurgie vorsteht leitet Dr. med. Jens Forberger wie bisher die Fachabteilung Orthopädie und Traumatologie als Chefarzt  und ist Stellvertretender Klinikleiter.

Damit wird dem Trend zur Spezialisierung Rechnung getragen und die Dienste der Viszeralchirurgie und Traumatologie werden künftig nur noch von Fachärzten mit den entsprechenden Schwerpunkten abgedeckt. Die neue Klinikstruktur unterstützt das Spital Männedorf bei seinem Auftrag als Grundversorger der Region und stellt so sicher, dass Behandlungen auf höchstem Niveau durchgeführt werden können. Die neu formierte Klinik für Chirurgie wird zudem noch enger mit dem USZ zusammenarbeiten und gewisse Eingriffe gemeinsam mit Kollegen am USZ vornehmen. So etwa Operationen an der Speiseröhre, der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder am Enddarm.

Kontinuität und erweitertes Angebot
Mit Dominik Schneider übernimmt ein erfahrener und vielseitiger Arzt die Leitung der Klinik für Innere Medizin. Seine ganzheitliche Sicht auf den Patienten stärkt das menschenorientierte Gleichgewicht zwischen einer organspezifischen und generalistischen Herangehensweise, von der die Patienten der Klinik für Innere Medizin bislang profitierten. Als langjähriger Leitender Arzt ist er mit dem Spital eng vertraut. Dies ist eine ideale Voraussetzung, um interdisziplinäre und interprofessionelle Teams, etwa im Palliativ-Bereich, effizient zu unterstützen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter verbessern
Haus- und Fachärztinnen und -ärzte in der Region sowie deren Patientin¬nen und Patienten sollen durch diese Veränderungen mit zusätzlichem Know-how und neuen Dienstleistungen noch besser unterstützt werden. Dabei fokussiert das Spital Männedorf auf Bereiche, die es trotz Zentralisierung der Hochspezialisierten Medizin (HSM) langfristig auf höchstem Niveau abdecken kann. Nicht zuletzt sollen die neuen Strukturen aber auch dazu beitragen, die Führungskultur am Spital Männedorf weiterzuent-wickeln.  Interprofessionalität und Unterstützung der Mitarbeitenden stehen dabei im Zentrum.