"Diese Naturtöne treffen mich mitten ins Herz"

Thomas Albiez arbeitet als Pflegeexperte am Spital Männedorf. Als er vor rund 25 Jahren in die Schweiz kam, hatte er für sich das Alphorn entdeckt. Seither ist er von diesem urtümlichen Instrument fasziniert.

«Für Musik konnte ich mich schon immer begeistern. Früher habe ich Klavier gespielt und Schlagzeug. Bevor ich im 2013 meine Stelle im Spital Männedorf antrat, gönnte ich mir eine Auszeit.

Diese nutzte ich, um im Rahmen eines Kurses mir mein eigenes Alphorn zu bauen. Da ich früher Schreiner gelernt hatte, war mir der Umgang mit dem Material Holz bereits vertraut. Dann lernte ich auf meinem Alphorn zu spielen und nahm Musikstunden bei einem bekannten Hornisten in Meilen.

Das Alphorn ist ein unheimlich spannenendes Instrument. Man kann darauf nicht nur traditionelle Stücke spielen. Es eignet sich auch sehr gut zum Experimentieren. Dabei können meditiative Klänge entstehen, die mich sehr berühren. Oft übe ich bei mir zuhause.

Manchmal zieht es mich zum Spielen auch in die freie Natur. Zum Beispiel an den Chatzentobelweiher in Uerikon oder wenn möglich in die Berge. Wunderschön ist es auch mit anderen zusammen mehrstimmig zu spielen. Dafür muss ich aber noch etwas mehr üben.»