Coronavirus überschattet aktuelle Grippewelle

Seit vier Wochen ist der Schwellenwert von grippeähnlichen Erkrankungen überschritten. Viele Mitarbeitende des Spitals haben sich mit einer Grippeimpfung gegen eine Erkrankung gewappnet und schützen damit auch Patientinnen und Patienten.

Grippeimpfung kann vor einer Ansteckung schützen.

Dr. med. Beat Frank, Personalarzt des Spitals Männedorf, zieht nach der Grippeimpfaktion von Ende 2019 eine positive Bilanz: «Es freut mich, dass die Grippeimpfquote in unserem Haus über die letzten Jahre stetig leicht angestiegen ist.» Aktuell beträgt sie 24,5 Prozent (23.8 Prozent im Vorjahr) – über alle Berufsgruppen hinweg.

Bei Mitarbeitenden mit direktem Patientenkontakt ist er mit 25.4 Prozent sogar noch etwas höher. Damit zeigen die Bemühungen des Spitals Wirkung, die Grippeimpfquote kontinuierlich zu erhöhen.

Zur Zeit drehen sich die Schlagzeilen aber eher um den Coronavirus. «Dabei gerät die „gute alte Influenza“ gerne mal in Vergessenheit», bedauert Beat Frank. Und damit tritt auch die Tatsache in den Hintergrund, dass eine Grippeerkrankung mit einer erheblichen Krankheitslast und Sterblichkeit einhergeht. Und das Jahr für Jahr.

Neben der Grippeimpfung tragen auch Hygienemassnahmen massgeblich dazu bei, die Verbreitung von Grippevieren einzudämmen.

Das Bulletin des Bundesamtes für Gesundheit wird laufend aktualisiert und zeigt die aktuelle Verbreitung der saisonalen Grippe auf.

Alles Gute, bleiben Sie gesund!