Gütesiegel für die Hernienchirurgie

Das Spital Männedorf erhielt von der Deutschen Herniengesellschaft das Gütesiegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“.

In der Schweiz müssen jedes Jahr mehr als 40‘000 Menschen mit Eingeweidebrüchen, sogenannten Hernien, operiert werden. Die häufigste und bekannteste Form des Bruches ist der Leistenbruch. Aber auch Narbenbrüche, Nabelbrüche oder Zwerchfellbrüche sind häufig und müssen meist operativ behandelt werden.
Seit Anfang 2020 nimmt die chirurgische Klinik des Spitals Männedorf an einer internationalen Qualitätssicherungs-Studie teil. Das Ziel der Studie ist es, die Qualität der verschiedenen Hernien-Operationen zu messen und zu dokumentieren. Nun wurde dem Spital Männedorf das Gütesiegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ der Deutschen Fachgesellschaft für Chirurgie überreicht. Um dieses Gütesiegel zu erhalten, müssen hohe Qualitätsvorgaben in der Organisation, Dokumentation und chirurgischen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Hernien erfüllt werden. Prof. Dr. med. Marco Büter, Chefarzt Chirurgie, zeigt sich erfreut: „Die Behandlung von komplexen und komplizierten Hernien ist und bleibt ein wichtiger Schwerpunkt der chirurgischen Klinik.“ Im nächsten Jahr strebt die Klinik die Zertifizierung als Hernienzentrum an.

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