Starke Reduktion des Operationsbetriebes

Im Spital Männedorf werden vom 21.12.2020 – 3.1.2021 nur Notfall- und dringend notwendige Operationen durchgeführt.

Die Patientenzahlen sind im Kanton Zürich weiterhin steigend und die Situation auf den Intensivstationen ist ausgesprochen kritisch. Deshalb hat das Spital Männedorf ohne Rücksicht auf finanzielle Verluste entschieden, vom 21.12.2020 bis mindestens am 3.1.2021 keine geplanten Operationen durchzuführen. Zudem wird eine Bettenstation geschlossen und die COVID-Station um 10 Betten erweitert.
Dank diesen Massnahmen wird dringend benötigtes Personal frei für die Behandlung und Betreuung der COVID-19-Patientinnen und –Patienten.

Bitte zögern Sie nicht, sich bei einem Notfall ins Spital zu begeben. Unsere Notfallstation ist wie gewohnt rund um die Uhr für Sie da.


Das Spital Männedorf reagiert damit auf die angespannte Lage in den Zürcher Spitäler. Ausgesprochen kritisch ist die Auslastung der Intensivstationen. Neben den COVID-19-Patientinnen und -Patienten gibt es auch zahlreiche Patienten, die aus anderen Gründen einen Platz auf der Intensivstation benötigen. Im Moment gibt es keine Reserven mehr an zertifizierten Intensivpflegeplätzen und es können nur noch nicht-zertifizierte oder improvisierte Intensivpflegeplätze zur Verfügung gestellt werden.
Die Situation wird zusätzlich erschwert, da mehr Mitarbeitende krankheitshalber ausgefallen sind und sie aufgrund der Isolations- bzw. Quarantänezeit von zehn Tage einiges länger zuhause bleiben müssen als bei einer Grippe. Viele unserer Mitarbeitenden werden auch über die Festtage bereitstehen und teilweise auf ihre verdienten Ferien verzichten.