Daniela Stauffer will mehr Wissen

Zeit hat die Pflegefachfrau Daniela Stauffer Einblick in die Intensivstation erhalten. Dank eines Crashkurses an der Z-INA (der Höheren Fachschule für die pflegerischen Spezialgebiete) konnte sie rasch auf der Intensivstation (IPS) mitanpacken und zudienen. Die Arbeit dort hat sie fasziniert und sie will künftig als Spezialistin auf der IPS mitarbeiten.

Daniela Stauffer packt eine Weiterbildung an, um auf der Intensivstation arbeiten zu können.

Weshalb hast Du Pflegefachfrau gelernt?
Bei meiner Berufswahl war entscheidend, dass ich mit Menschen arbeiten und ihnen helfen möchte. Ein persönlicher Schicksalsschlag hat mir Einblick in die Spitalwelt ermöglicht. So traurig dieses Ereignis war, es hat mir den Weg für meine berufliche Laufbahn gezeigt.
Mir gefällt die Arbeit mit den Patienten sehr – insbesondere die Vielfalt der Aufgaben. Immer wieder beeidruckt bin ich davon, zu sehen, welche Fortschritte Patientinnen und Patienten dank richtigem Training und guter Pflege machen können.
Ein weiterer Pluspunkt dieses Berufes ist die ausgeprägte Teamarbeit. Bei uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man sich gegenseitig hilft.

Du hast Deine Stelle auf der chirurgischen Bettenstation 5.4 aufgegeben und im April auf die Intensivstation gewechselt. Wie kommt eine passionierte Pflegefachfrau dazu, sich in Intensivmedizin weiterbilden zu wollen?
Zwei Jahre nach Abschluss der Ausbildung verspüre ich wieder einen Wissensdurst und ich suche eine neue Herausforderung, bei der ich mich weiter spezialisieren kann. Ich habe letztes Jahr deshalb die Möglichkeit angenommen, nach einem «Crashkurs» in der Z-INA, die Kolleginnen und Kollegen auf der Intensivstation bei der aufwändigen Arbeit mit Covid-19-Patienten unterstützen zu können. Im Rahmen dieses Einsatzes konnte ich zudienen und mit Handreichungen das Team untersützen.

Bei diesem Einsatz habe ich erfahren, wie spannend die Wechselwirkung von allem ist. Auf der IPS ist unmittelbar erfahrbar, wie das Zusammenspiel von Beatmung, Lagerung und Medikamenten ist. Darüber will ich mehr wissen! Deshalb habe ich mich für das Nachdiplomstudium in Intensivmedizin angemeldet. Nun freue ich mich auf den Start im April.

Was wünschst Du Dir für Deine berufliche Zukunft im Spital Männedorf?
Im Moment kann ich mir keine Arbeit ausserhalb des Spitals vorstellen. Allerdings würde ich gerne irgendwann Kinder haben. Mit oder ohne Kindern, ein 100-Prozent-Pensum werde ich aber nicht stemmen können. Diese Arbeit ist einfach zu intensiv, aber ich freue mich enorm darauf!


Herzlichen Dank, Daniela! Wir wünschen Dir einen guten Start auf der IPS und im Nachdiplomstudium.