Gemeinsam gegen Brustkrebs

Brustkrebs ist die am häufigsten auftretende Krebsart bei Frauen und die zweithäufigste Krebsart insgesamt. Daran erkranken in der Schweiz pro Jahr etwa 6000 Frauen und 50 Männer.

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Gemeinsam gegen Brustkrebs

Obwohl das Brustkrebs-Risiko nach dem 50. Lebensjahr deutlich ansteigt, betrifft die Krankheit auch jüngere Frauen: 20 Prozent aller Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre.

Es gibt Faktoren, die das Brustkrebsrisiko erhöhen können. Manche davon sind eng mit dem persönlichen Lebensstil verbunden und lassen sich oft vermeiden oder zumindest reduzieren. Andere – wie das Alter oder die erbliche Veranlagung -–sind nicht beeinflussbar. Nach Schätzungen sind etwa 5 bis 10 Prozent der Brustkrebsfälle auf Genmutationen zurückzuführen, die über Generationen in der Familie weitergegeben werden. Es ist wahrscheinlich, dass Brustkrebs durch ein komplexes Zusammenspiel von genetischer Veranlagung und Umwelt verursacht wird.

Die Erkennung von Brustkrebs im Frühstadium bietet die besten Chancen für eine wirksame Behandlung der Betroffenen. Zur Früherkennung gehören monatliche Selbstuntersuchungen der Brust sowie regelmässige klinische Brustuntersuchungen. Um Brustkrebs bei Frauen ab 50 Jahren frühzeitig zu erkennen, ist die Mammographie die wichtigste Methode.

Das Bewusstsein schärfen

Der Monat Oktober steht ganz im Zeichen der Prävention und der Solidarität für Brustkrebs-Betroffene. Die Farbe pink soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Früherkennung und Vorsorgemassnahmen wie dem Mammographie-Screening schärfen.

Auch das Spital Männedorf engagiert sich im Kampf gegen Brustkrebs und zeigt sich im Monat Oktober in pink. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, von Brustkrebs betroffene Frauen während der Abklärung, Therapie (Operation, Chemo-, Hormon- und Radiotherapie) und Nachsorge persönlich zu begleiten. Brustkrebspatientinnen sollen sich in unserem Brustzentrum USZ-See, das es an zwei Standorten gibt – im Spital Männedorf und im Universitätsspital Zürich – medizinisch umfassend betreut und menschlich umsorgt fühlen. Ein interdisziplinäres Team kümmert sich um das Wohl der Patientinnen. Es besteht aus Brustchirurginnen/Senologinnen, Gynäkologen, Radiologen, Onkologen, Radio-Onkologen, Psychoonkologen und plastischen Chirurgen.

Im Monat Oktober gibt es bei uns im Spital neben der Cafébar einen kleinen Informationsstand zum Thema Brustkrebs. Interessierte dürfen sich bei den Informationsunterlagen gerne bedienen oder solidarisch «Farbe bekennen» und sich eine pinke Ansteckschleife holen.