«Jeden Tag ein Lächeln im Gesicht»

Irene Zinsli arbeitet seit 30 Jahre als diplomierte Pflegefachfrau am Spital Männedorf – herzliche Gratulation zum Jubiläum!

Wenn man es ganz genau nimmt, sind es sogar schon etwas mehr als 30 Jahre. Denn Irene Zinsli arbeitete bereits 1986 als diplomierte Pflegefachfrau im Spital Männedorf und kehrte 1993 nach der Babypause wieder zurück. Seit 30 Jahren ist sie in verschiedenen Funktionen am Spital Männedorf tätig: Zuerst arbeitete sie als diplomierte Pflegefachfrau auf der Medizin. Im Jahr 2001 wechselte sie ins Stationssekretariat und war die rechte Hand der Stationsleiterin. Von 2011 bis 2019 assistierte sie als Pflegefachfrau bei angiologischen Interventionen und übernahm zusätzlich Vertretungen in diversen Bereichen. Seit 2019 ist sie wieder vollumfänglich in der Pflege tätig.

«Pflegefachfrau ist ein wahnsinnig schöner Beruf», sagt Irene Zinsli und ihre Augen leuchten mit der Herbstsonne um die Wette. Seit sechs Jahren arbeitet Irene auf der akutgeriatrischen Station. Was sie besonders schätzt an ihrer Arbeit? «Der Kontakt mit Menschen! Es ist schön, die Patientinnen und Patienten zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, ihr Ziel zu erreichen»
Aber natürlich gibt es auch Schattenseiten in ihrem Beruf: Die Arbeit in der Pflege sei «wirklich mega streng» und die Zeit zum Teil knapp. Dafür werde sie aber jeden Tag von der Wertschätzung der Patienten, der wunderschönen Lage des Spitals und dem Blick über den See in die Berge entschädigt. Aber nicht nur das hat Irene 30 Jahre in Männedorf gehalten: «Ich bekam die Möglichkeit, verschiedene Bereiche kennenzulernen und habe so in vieles reingesehen, das war spannend.» Zudem schätzt sie die familiäre Atmosphäre und die überschaubare Grösse, dank der jeder jeden kennt.

Nächsten Frühling beginnt mit der Pensionierung ein neuer Lebensabschnitt. Gefragt nach ihren Plänen meint sie: «Zuerst einmal ‘abafahra’ und Haus und Garten geniessen». Und dann wolle sie sich in der Freiwilligenarbeit engagieren. Eins ist gewiss, langweilig wird es der gebürtigen Bündnerin bestimmt nicht.

Liebe Irene, vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten und alles Gute für die Zukunft!