Urogynäkologie

Der Fachbereich beschäftigt sich mit Beckenbodenbeschwerden der Frau. Diese treten im Alter häufig auf, können aber auch schon jüngere Frauen betreffen, weil Schwangerschaften und Geburten diese Leiden auch mit sich bringen können.

Kontakt

Asylstrasse 10, 8708 Männedorf

Tel.
044 922 21 10
Fax
044 922 21 05

Leitender Arzt

Dr. med. Matthias Werner

Asylstrasse 10, 8708 Männedorf

Harninkontinenz oder Gebärmuttersenkungen gehören zu weitverbreiteten Beckenbodenbeschwerden. Unabhängig vom Lebensalter möchten Frauen aktiv und mobil bleiben. Der Fachbereich Urogynäkologie der Frauenklinik kann helfen, diese Leiden mit individuellen Behandlungsansätzen zu lindern. Folgende Krankheitsbilder stehen in der Urogynäkologie im Fokus:

  • Harninkontinenzbeschwerden wie Belastungsinkontinenz oder überaktive Blase
  • Senkungsbeschwerden wie Gebärmutter-, Blasen- und/oder Darmsenkung
  • Miktionsstörungen wie Restharngefühl, Blasenentleerungsprobleme, schmerzhaftes Wasserlösen
  • Harnwegsinfektionen, chronische Infekte, Entzündungen im Scheidenbereich
  • Blut im Urin (Mikrohämaturie)
  • Blasenschmerzen, Schmerzen im Beckenbereich


Diese Leiden müssen aber nicht sein. Die Urogynäkologie betrachtet den Beckenboden der Frau gesamtheitlich und setzt auf individuelle Therapien.

 

Unser Leistungsspektrum

Häufig lindern konservative Therapien das Leiden bereits. Wichtig dabei ist, dass Fachspezialisten eine genaue Diagnosestellung machen und damit eine individuelle Behandlungsstrategie festlegen können. Wenn konservative Behandlungen nicht zum Ziel führen, dann stehen moderne Operationstechniken zur Verfügung.


Konservative Therapien:

  • Schulung Trinkverhalten, Blasentraining
  • Beckenbodenphysiotherapie mit Elektrostimulation und Biofeedback
  • Lokale Hormonbehandlungen
  • Pharmakotherapie bei überaktiver Blase
  • Pessartherapie bei Senkungs- und Inkontinenzbeschwerden
  • Neuromodulationsbehandlungen bei überaktiver Blase, Blasenentleerungsstörungen oder Blasenschmerzen, z.B. perkutane tibiale Nervenstimulation (pTNS)
  • Blaseninstillationsbehandlungen bei überaktiver Blase und/oder chronischen Harnwegsinfekten, z.B. Elektromotive Drug Administration (EMDA)
  • Diverse Katheterbehandlungen, intermittierender Selbstkatheterismus (ISK)


Operative Therapien:

  • Operationen bei Inkontinenz: retropubische Schlingen (z.B. TVT), Bulking Agents, Botoxinjektionen in die Blase, Kolposuspensionen
  • Operationen bei Senkungen/Prolaps: «klassische» vaginale Techniken mit Eigengewebeunterpolsterung, vaginale Netzeinlagen, laparoskopische Techniken wie z.B. Sakrokolpopexie

Unser Team

Unsere Urotherapeutinnen und Ärzte arbeiten eng mit der Physiotherapie und weiteren Spezialisten aus der Urologie, Chirurgie und Neurologie zusammen.

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