6.12.2022

Erneut sehr hohe Qualität bei Hüft- und Knieimplantationen

Der Anteil der Folgeoperationen nach einer Hüft- oder Knieimplantation ist am Spital Männedorf deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt. Nur 0.8% der Patientinnen und Patienten müssen in den ersten zwei Jahren nach einer Knieprothesen-Operation noch einmal operiert werden, bei Hüftprothesen-Operationen sogar nur 0.3%.


Hüftoperation

Heute veröffentlichte der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) die Ergebnisse der 2-Jahres-Revisionsrate für Hüft- und Knieprothetik. Als Revision wird ein Folgeeingriff am Hüft- oder Kniegelenk definiert, bei dem die komplette Prothese oder mindestens ein Prothesenteil entfernt oder/und ersetzt wird. Gründe für eine solche Revision können Infekte, Frakturen oder mechanische Probleme sein.

Die Daten decken den gesamten Prozess der Implantation ab und erlauben ausführliche Analysen zu Prothesenmodellen, Operationstechniken und Patientendemografie und liefern gezielte Anhaltspunkte für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Die von ANQ publizierten Analyseergebnisse belegen, dass das Spital Männedorf erneut hervorragende Resultate bei dieser Qualitätsmessung erzielt. So befindet sich die Revisionsrate bei den Knietotalprothesen bei 0.8% gegenüber dem Schweizer Durchschnitt von 3.4%. Bei den Hüfttotalprothesen beträgt die 2-Jahres Revisionsrate sogar nur 0.3% gegenüber dem landesweiten Durchschnitt von 2.6%.

Die bestätigte Qualität der Hüft- und Knieprothesenoperationen zeugt von der hohen Kompetenz des Teams um Dr. med. Jens Forberger von der Klinik Orthopädie und Traumatologie und ist eine weitere Anerkennung neben der kürzlichen Auszeichnung als «Beste Fachkliniken Orthopädie».

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