Über diese Krankheit

Um was es geht

Das Läuferknie ist auf eine mechanische Reizung des iliotibialen Bandes zurückzuführen. Dieses Band ist ein Faserzug, der von der Darmbeinkante des Beckens aussen entlang des Hüftgelenks und des Oberschenkels bis hin zum Schienbeinkopf zieht. Das Springerknie ruft eine chronisch-degenerative Veränderung am Übergang zwischen der Kniescheibensehne und der Kniescheibe hervor.

Symptome und Folgen

Das wichtigste Symptom eines Läuferknies sind die stechenden und brennenden Schmerzen an der Knieaussenseite. Beim Springerknie bestehen Schmerzen nach der Belastung, also zum Beispiel nach dem Sprung. Die Schmerzen klingen recht schnell wieder ab. Zu Beginn beschränken sich die Schmerzen auf den unteren Rand der Kniescheibe, sie können sich aber nach und nach auf den gesamten Bereich der Kniescheibensehne ausdehnen.

Was wir für Sie tun

Untersuchung und Diagnose

Es erfolgt eine körperliche Untersuchung. Bei einem Läuferknie besteht eine hohe Spannung des iliotibialen Bandes sowie eine einseitig erhöhte Spannung der Gesässmuskulatur auf der betroffenen Seite. Beim Springerknie ist ein Druckschmerz im Bereich der Kniescheibensehne feststellbar.

Behandlung

Die Behandlung beginnt mit Schonung, Kühlung und Schmerztherapie. Obwohl die strukturellen Veränderungen durch das Läufer- und Springerknie teilweise irreversibel sind, können die Betroffenen das Training nach rechtzeitiger Behandlung in der Regel in optimierter Form wieder aufnehmen. Eine angepasste Physiotherapie ist sinnvoll.

Zuständige Fachbereiche

Orthopädie
Physiotherapie
Sportmedizin

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