Das Wohl unserer Patienten im Zentrum

Die Qualität und Sicherheit im Spital Männedorf wird laufend überprüft und verbessert. Interne und externe Befragungen sowie Messungen unterstützen uns dabei.

Wir haben in den letzten Jahren viel in Qualitätsverbesserungen investiert. Patienten sind heute selbstbestimmter und wählen wo sie sich behandeln lassen möchten.

Patienten erteilen Spital Männedorf gute Noten

Umso erfreulicher ist es, dass in der unabhängigen Patientenbefragung 2018 des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) das Spital Männedorf gut bis sehr gut abschneidet.
Alle im September 2018 hospitalisierten Patientinnen und Patienten wurden vom ANQ angeschrieben und konnten an der Umfrage teilnehmen. 51.2% der angefragten Patientinnen und Patienten von Männedorf haben diese Gelegenheit wahrgenommen. Das sind deutlich mehr als im schweizerischen Durchschnitt (43.6%).

«Wir investieren sehr viel in die Qualität. Bei uns sollen sich Patientinnen und Patienten nicht nur gut versorgt, sondern hervorragend umsorgt und medizinisch äusserst kompetent behandelt fühlen», umschreibt Dr. med. Stefan Metzker,  CEO Spital Männedorf, die Bemühungen des Spitals. Ergänzend zu dieser Umfrage des ANQ führt das Spital ganzjährig bei allen stationären und ambulanten Patientinnen und Patienten eine eigene Umfrage durch. Diese ermöglicht ein direktes Feedback zu den erbrachten Leistungen und wenn nötig eine rasche Verbesserung.

Aber auch die Qualität der medizinischen Behandlung wird vom ANQ zusammen mit Swissnoso genau unter die Lupe genommen. Unter dem Titel «postoperative Wundinfektionen» werden bei vier Eingriffsarten die Infekte nach der Operation erfasst. Auch diese Ergebnisse haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Mehrheitlich schneidet das SMA besser ab als der Schweizer Durchschnitt.

Der jährlich publizierte Qualitätsbericht nach Vorlage von H+ ermöglicht einen systematischen Überblick über die Aktivitäten des Spitals, die Qualität kontinuierlich zu verbessern.

 

Die vier Säulen unseres Qualitätsmanagementsystems

Qualitätsmanagement

Seit Ende der 90er Jahre werden regelmässig systematische Qualitätsmessungen durchgeführt und für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) im Haus genutzt. Wir folgen hierbei unter anderem den Messplänen des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) und dem Verband Züricher Krankenhäuser (VZK). Zusätzlich geben wir Patienten und Besuchern die Möglichkeit uns vor Ort, in Form eines Bewertungsbogens oder per E-Mail Feedback zu geben. 

Prozessmanagement

Prozessmanagement beschäftigt sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen und ist seit Oktober 2014 neuer Hauptfokus im Spital Männedorf. Ziel des Prozessmanagements ist ein reibungsloserer Ablauf für unsere Patienten, Partner und Mitarbeitenden durch die Reduktion von Störungen im Prozess. Kürzere Aufenthalts- und Wartezeiten für Patienten, sowie effektiveres und einfacheres Arbeiten für unsere Mitarbeitenden sollten als Ergebnis von aktivem Prozessmanagement spürbar sein. 

Klinisches Risikomanagement

Ziel des klinischen Risikomanagements ist es, Situationen, in denen die Patientensicherheit gefährdet sein könnte frühzeitig zu erkennen und Massnahmen abzuleiten, um diese Risiken zukünftig zu vermeiden. 

Um aus kritischen Ereignissen und beinahe geschehenen Fehlern lernen zu können, ist am Spital Männedorf seit vielen Jahren ein Critical Incident Reporting System ("CIRS") eingeführt. Das CIRS ist ein effektiver Baustein des klinischen Risikomanagements, da alle Mitarbeitenden jederzeit auf einem speziellen CIRS-Meldeformular kritische Ereignisse melden und gleichzeitig Verbesserungsvorschläge unterbereiten können. Es werden am Spital Männedorf Checklisten im Operationssaal und in der Anästhesie eingesetzt, die sich an der WHO-Checkliste für sichere Chirurgie orientieren. Somit kann auch in diesen Bereichen eine grösstmögliche Patientensicherheit gewährleistet werden. 

Infektionsprävention & Spitalhygiene

Hygienerichtlinien und daraus resultierende Hygienemassnahmen sind unverzichtbare Bestandteile der täglichen Arbeit im Spital. 

Ziel ist es, sogenannte nosokomiale Infektionen (im Gesundheitswesen erworbene Infektionen) sowohl bei stationären als auch bei ambulanten Behandlungen zu verhindern. Im Spital Männedorf hat die Infektionsprävention einen hohen Stellenwert. Systematische Infekterfassung und strukturierte Beobachtungen zur Einhaltung von Hygienerichtlinien dienen als Feedbackschlaufe und ermöglichen uns in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess einen möglichst hohen Hygienestandard zu erreichen. Ebenfalls fördern regelmässige Fortbildungen aller Berufsgruppen ein vertieftes Fachwissen und ein erhöhtes Bewusstsein zum Thema.