Das Wohl unserer Patienten im Zentrum

Die Qualität und Sicherheit im Spital Männedorf wird laufend überprüft und verbessert. Interne und externe Befragungen sowie Messungen unterstützen uns dabei.

Wir haben in den letzten Jahren viel in Qualitätsverbesserungen investiert. Patienten sind heute selbstbestimmter und wählen wo sie sich behandeln lassen möchten.

Hohe Zufriedenheit mit dem Spital Männedorf

Unter Vorgabe des ANQ werden jährlich schweizweit alle Patientinnen und Patienten zu ihrer Zufriedenheit mit dem Spitalaufenthalt befragt, die jeweils im September im Spital gewesen sind. Während die Vergleichswerte aller Spitäler voraussichtlich im Sommer publiziert werden, liegen die spitalindividuellen Ergebisse bereits vor. Mit einer Rücklaufquote von 46.7% haben sich mehr Patientinnen und Patienten des Spitals Männedorf an der Umfrage beteiligt als im schweizweiten Durchschnitt bei den Akutspitälern dieser Grösse (38.8%).

Die erfragten Themen sowie die detaillierten Antworten aus dem Jahr 2019 sind hier ersichtlich. 

Es zeigte sich, dass die überwiegende Zahl der Patientinnen und Patienten des Spitals Männedorf mit den angebotenen Dienstleistungen sehr zufrieden sind. Besonders hervorzuheben ist, dass sich bei der Umfrage die Patientinnen und Patienten überdurchschnittlich positiv dazu äusserten, dass sie die Möglichkeit hatten, Fragen zu stellen und auch verständliche Antworten auf ihre Fragen erhielten. 

«Wir investieren sehr viel in die Qualität. Bei uns sollen sich Patientinnen und Patienten nicht nur gut versorgt, sondern hervorragend umsorgt und medizinisch äusserst kompetent behandelt fühlen», umschreibt Dr. med. Stefan Metzker,  CEO Spital Männedorf, die Bemühungen des Spitals. Ergänzend zu dieser Umfrage des ANQ führt das Spital ganzjährig bei allen stationären und ambulanten Patientinnen und Patienten eine eigene Umfrage durch. Diese ermöglicht ein direktes Feedback zu den erbrachten Leistungen und wenn nötig eine rasche Verbesserung.

Aber auch die Qualität der medizinischen Behandlung wird vom ANQ zusammen mit Swissnoso genau unter die Lupe genommen. Unter dem Titel «postoperative Wundinfektionen» werden bei vier Eingriffsarten die Infekte nach der Operation erfasst. Auch diese Ergebnisse haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert.

 

Die vier Säulen unseres Qualitätsmanagementsystems

Qualitätsmanagement

Seit Ende der 90er Jahre werden regelmässig systematische Qualitätsmessungen durchgeführt und für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) im Haus genutzt. Wir folgen hierbei unter anderem den Messplänen des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) und dem Verband Züricher Krankenhäuser (VZK). Zusätzlich geben wir Patienten und Besuchern die Möglichkeit uns vor Ort, in Form eines Bewertungsbogens oder per E-Mail Feedback zu geben. 

Prozessmanagement

Prozessmanagement beschäftigt sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen und ist seit Oktober 2014 neuer Hauptfokus im Spital Männedorf. Ziel des Prozessmanagements ist ein reibungsloserer Ablauf für unsere Patienten, Partner und Mitarbeitenden durch die Reduktion von Störungen im Prozess. Kürzere Aufenthalts- und Wartezeiten für Patienten, sowie effektiveres und einfacheres Arbeiten für unsere Mitarbeitenden sollten als Ergebnis von aktivem Prozessmanagement spürbar sein. 

Klinisches Risikomanagement

Ziel des klinischen Risikomanagements ist es, Situationen, in denen die Patientensicherheit gefährdet sein könnte frühzeitig zu erkennen und Massnahmen abzuleiten, um diese Risiken zukünftig zu vermeiden. 

Um aus kritischen Ereignissen und beinahe geschehenen Fehlern lernen zu können, ist am Spital Männedorf seit vielen Jahren ein Critical Incident Reporting System ("CIRS") eingeführt. Das CIRS ist ein effektiver Baustein des klinischen Risikomanagements, da alle Mitarbeitenden jederzeit auf einem speziellen CIRS-Meldeformular kritische Ereignisse melden und gleichzeitig Verbesserungsvorschläge unterbereiten können. Es werden am Spital Männedorf Checklisten im Operationssaal und in der Anästhesie eingesetzt, die sich an der WHO-Checkliste für sichere Chirurgie orientieren. Somit kann auch in diesen Bereichen eine grösstmögliche Patientensicherheit gewährleistet werden. 

Infektionsprävention & Spitalhygiene

Hygienerichtlinien und daraus resultierende Hygienemassnahmen sind unverzichtbare Bestandteile der täglichen Arbeit im Spital. 

Ziel ist es, sogenannte nosokomiale Infektionen (im Gesundheitswesen erworbene Infektionen) sowohl bei stationären als auch bei ambulanten Behandlungen zu verhindern. Im Spital Männedorf hat die Infektionsprävention einen hohen Stellenwert. Systematische Infekterfassung und strukturierte Beobachtungen zur Einhaltung von Hygienerichtlinien dienen als Feedbackschlaufe und ermöglichen uns in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess einen möglichst hohen Hygienestandard zu erreichen. Ebenfalls fördern regelmässige Fortbildungen aller Berufsgruppen ein vertieftes Fachwissen und ein erhöhtes Bewusstsein zum Thema.